Ginkgo biloba

Kletterpflanzen – die grünen Bergsteiger im Garten

Kletterpflanzen haben etwas ganz besonders Magisches an sich. Kein Wunder, denkt man doch bei Kletterpflanzen automatisch an das Dornröschen, das umgeben von Rosen und Dornen auf ihren Prinzen wartet.

Wer sich diese Märchenstimmung in den eigenen Garten holt, der wird lange Freude an den grünen Bergsteigern haben. Kletterpflanzen sorgen im Garten für jede Menge Aufsehen.

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Kurze aber intensive Schönheit

Wer sich nicht ganz sicher ist, ob er Kletterpflanzen in seinem Garten haben möchte, der kann auch Kletterprofis auf Probe in den Garten holen. Einjährige Kletterpflanzen eignen sich besonders gut für kurzfristige Begrünung mit Kletterpflanzen und in nur einer Saison breiten sie sich auf mehreren Metern rasend schnell aus. Dabei können einjährige Kletterpflanzen genauso vielfältig eingesetzt werden, wie ihre mehrjährigen Geschwister. Duftwicke, Kapuzinerkresse und Schwarzäugige Susanne eignen sich besonders gut für das Beet an einer Rankhilfe. Maurandie und Prunkwinde machen sich gut an Hauswänden und sind ein hübscher blühender Sichtschutz. Ganze Pavillons und Pergolen erklimmen in einer Saison Zierkürbis, Glockenrebe, Japanischer Hopfen und die Feuerbohne.

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Langanhaltende Kletterkunst

Wer seinen Garten langfristig mit kletternden Schönheiten begrünen will, der greift zu mehrjährigen Kletterpflanzen. Davon gibt es so einige, die zwar nicht immer so schnell klettern, wie ihre einjährigen Artgenossen, aber sie kommen um Ziel. Und das heißt: je höher, desto besser! Blauregen, Clematis und Geißblatt zählen zu den absoluten Stars unter den Kletterpflanzen. Aber es gibt eine Kletterpflanze, die sie alle in den Schatten stellt. Die Kletterrose. Je mehr Rankmöglichkeiten die Kletterpflanzen bekommen, desto höher, breiter und dichter Wachsen sie. Kletterrosen und Clematis entfalten ihre ganze Schönheit am besten, wenn sie so hoch hinaus wie möglich können.

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Schatten müssen nicht grau sein

Kletterpflanzen machen Schatten im Garten grün! Auch wenn die Auswahl an Kletterpflanzen, die sich auch im Schatten wohl fühlen, eher gering ist: es gibt sie, die Kletterpflanzen, die selbst in die schattigste Ecke ein bisschen Farbe bringen. Die Kletter-Hortensie mag den Schatten wie ihre am Boden gebliebenen Schwestern viel lieber, als die Sonne. Mauern mit bis zu 10 Metern Höhe sind für die Kletter-Hortensie dank ihrer Haftwurzeln kein Problem und so lassen sich schattige Hauswände perfekt begrünen. Aber auch die Großblättrige Pfeifenwinde, der Wilde Wein und Efeu sind eine gute grüne Farbquelle im Schatten.

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