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Adventskranz selbst gestalten – Weihnachtsstimmung genießen

Der Adventskranz gehört zur Vorweihnachtszeit dazu wie Kekse backen und Geschenke besorgen. Das Tolle: Man kann einen Adventskranz wunderbar selbst gestalten!

Man braucht nicht viel, um einen Adventskranz selbst zu arrangieren. Das wichtigste sind natürlich vier Kerzen, von denen jede für einen der vier Adventstage steht. Dies ist eine beliebte Tradition in der Vorweihnachtszeit, die man mit ein wenig Kreativität und Inspiration zelebrieren kann, in dem man sich selbst einen Adventskranz gestaltet.

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Der Adventskranz kündigt die Weihnachtszeit an

Die vier Wochen vor Heiligabend und Weihnachten bilden die Adventszeit und ihre Sonntage sind die Adventstage. An ihnen werden die Kerzen im Adventskranz angezündet, erst eine, dann zwei, dann drei, dann vier – und schon steht das Christkind vor der Tür. So heißt es schon in einem beliebten Weihnachtslied und damit dies auch passiert, sollte man bei der Weihnachtsdekoration auch nicht auf einen Adventskranz verzichten. Immerhin ist er auch eine schöne Zierde für den Ess- oder Wohnzimmertisch, für Beistelltische oder Schränke – aber auch als Hängeschmuck funktioniert der Adventskranz. Woher die Tradition kommt, an Advent die vier Kerzen nacheinander anzuzünden? Gegründet wurde die Tradition vom evangelischen Theologen Johann Hinrich Wichern im Jahre 1839. Erst im 20 Jahrhundert übernahmen auch die Katholiken den Adventskranz. So alt ist die Tradition also noch gar nicht, im Gegensatz zum Weihnachtsbaum, der bereits in der Antike seine Wurzeln hat. Man kann einen fertigen Adventskranz einfach beim Blumenhändler kaufen, allerdings ist es auch nicht schwer, einen selbst zu gestalten.

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Den Adventskranz selbst machen

Was benötigt man, um einen Adventskranz selbst zu gestalten? Zunächst einmal eine Form für den Kranz an sich. Dieser besteht aus Stroh oder aus Styropor. Dann besorgt man sich Zweige, entweder aus Fichte oder Zypresse, Kiefer oder Buchsbaum. Man kann sie sich im Garten mit der Schere abschneiden oder einfach im Handel kaufen. Man braucht Basteldraht, um die Zweige am Kranz nacheinander schuppenartig anzuordnen. Mit Heißkleber kann man anschließend die Dekoration befestigen, wie Schleifen, Tannenzapfen, kleine Figuren, Zimtstangen, Kugeln oder ähnliches am Adventskranz. Vier Kerzenhalter werden dann reihum in den Kranz gesteckt. Auf den Halter kommen dann die Kerzen. Man sollte seinen Kranz übrigens, damit es stets sicher bleibt, auf eine Unterlage stellen. Am besten eignen sich Teller oder Schalen. Übrigens ist dies alles Geschmackssache – ein Adventskranz muss nicht aus Tannenzweigen bestehen, sondern kann auch komplett ohne runde Kranzform funktionieren. Viele stellen sich auch vier Kerzen in eine Schale. Nebeneinander aufgereiht haben die Kerzen so ihre eigene Wirkung, wenn sie später eine Treppe bilden. Der runde Kranz mit Tannenzweigen ist lediglich die klassischste Variante.

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Sicherheitshinweise für den Adventskranz

Will man möglichst lange etwas vom Adventskranz haben, nutzt man am besten Zweige der Nobilistannen, denn diese nadelt kaum. Am besten stellt man den Adventskranz nicht in die Nähe einer Heizung, denn die trockene Luft verkürzt seine Ausdauer – genau wie beim Weihnachtsbaum. Eine Steckhilfe, die man im Fachhandel bekommt, speichert Wasser und ist deshalb eine gute Idee, um das Grün vom Adventskranz lange zu erhalten. Wer seinen Adventskranz regelmäßig mit Wasser besprüht, sorgt für Feuerschutz. Sollte sich eine Kerze mal verselbstständigen, ist die Brandgefahr nicht so hoch. Dennoch muss man immer auf sicheren Stand der Kerzen im Adventskranz achten und regelmäßig überprüfen, ob noch alles da ist, wo es hingehört, besonders dann, wenn die ersten Kerzen bereits sehr weit runtergebrannt sind. Die Dekoration sollte nicht zu nah an den Kerzen befestigt werden.

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